Have any Questions? +01 123 444 555

Aktuelles aus Lütjenburg

 

Geschichten- und Liedernachmittag in der St. Claren-Kirche in Blekendorf

Am Sonntag, den 03.12.2017 um 17.00 Uhr lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde zu einem Geschichten- und Liedernachmittag bei Kerzenglanz ein. In allen Ecken und Nischen hören wir fröhliche, besinnliche, alte und neue und vielleicht auch ganz ungewöhnliche Kurzgeschichten und Gedichte zur Weihnachtszeit, singen Lieder die jeder schon aus Kinderzeiten kennt und machen es uns mit einem Becher Punsch oder Kaffee in den Kirchenbänken gemütlich. Wer will, darf sich auch eine der Kuscheldecken nehmen….. Mit Pastorin Haustein.

Konzertnachmittag in der St. Marienkirche in Kirchnüchel

Am Sonntag, 10. Dezember zu um  17.00 Uhr lädt die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Kirchnüchel zu einem Konzertnachmittag mit dem Kirchenchor ein. Auf dem Programm: Beschwingtes zur Weihnachtszeit aus aller Welt, Geschichten, Gedichte und Lieder die das Herz berühren. Mit Pastorin Haustein.

Winterpause der Kompostplätze im Kreis Plön

Die Kompostplätze des Kreises Plön in Schönberg, Helmstorf, Wankendorf und Plön werden am Samstag, den 09. Dezember 2017 letztmalig geöffnet sein und sich dann in die Winterpause verabschieden.
Im neuen Jahr öffnen die Kompostplätze - soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen -  ab dem 10. März wieder samstags in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr ihre Türen für die Annahme von Grünabfall und den Verkauf von Kompost.

Schadstoffsammlungen im Kreis Plön

Die letzten Schadstoffsammlungen finden in diesem Jahr in Plön am 02.12. in der Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr, in Heikendorf am 08.12. von 13:30 bis 15:00 Uhr, in Preetz am 08.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr, in Lütjenburg am 15.12. von 14:00 bis 15:30 Uhr und in Schönberg am 15.12. von 16:30 bis 18:00 Uhr statt, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen. Anschließend geht es bis Ende Februar 2018 in die Winterpause.

Nach der Winterpause werden die Schadstoffsammlungen in 2018 wieder aufgenommen und weiterhin in Plön an jedem 1. Samstag im Monat, in Heikendorf und Preetz an jedem 2. Freitag im Monat sowie in Lütjenburg und Schönberg an jedem 3. Freitag im Monat fortgesetzt.

Außerdem besteht jeden Dienstag die Möglichkeit, schadstoffhaltige Abfälle auf dem Wertstoffhof in Kiel-Wellsee, Clara-Immerwahr-Straße 6, in der Zeit von 09:00 bis 11:30 Uhr, abzugeben. Zusätzlich finden wieder die mobilen Sammlungen im Frühjahr und Herbst statt.

Angenommen werden nur schadstoffhaltige Abfälle aus Haushalten in haushaltsüblichen Mengen (20kg).

Sämtliche Termine sind den Internetseiten des Kreises www.kreis-ploen.de unter Abfallwirtschaft/Aktuelles zu entnehmen. Telefonisch sind sie bei der Abfallwirtschaft unter der Nummer  04522 / 74 74 74 zu erfragen.

Spendenaufruf: EIN FESTTAG FÜR DIE ÄRMSTEN

"Wir möchten von unserem Glück etwas weitergeben."

„Wie und wann können wir Gutes für die ärmsten Kinder in Rumänien tun? Mit welcher Hilfe und Unterstützung können wir rechnen, wenn wir Kindern, die täglich von Armut und Hunger betroffen sind, einen Tag voller Lebensfreude und Hoffnung SCHENKEN können?“ Fragen, die sich die Jugendlichen der Evangelischen Jugend aus Lütjenburg gemeinsam mit der deutschen Heimleitung des Kinderheimes "Stern der Hoffnung" Sybille Hüttemann im Oktober bei ihren jährlichen Besuch in Rumänien gestellt haben.

Schnell wurde klar, die Federführung für diesen Tag können und wollen die Kinder und Jugendlichen des Kinderheimes selbst übernehmen, die aus familiären Verhältnissen der Lieblosigkeit und Armut kommen: Kochen, Backen und das adventliche Programm für 27 Familien mit ca. 100 Kindern im Alter von einem halben bis 16 Jahren und deren (meist) alleinerziehenden Müttern übernehmen sie auch.

Ein klares, selbstverständliches Bekenntnis: "Wir möchten von unserem Glück etwas weitergeben."

Der kleine Eßsaal im Kinderheim bietet zu diesem Fest Unterbringung für ca. 70 bis 80 Personen. Mit Flur und Nischen des Kinderheimes finden bis zu 150 Menschen Platz. Ein Fest der Freude, der Unbeschwertheit soll es werden, eine Feier, in der unbegrenzt gegessen und getrunken werden darf, Lieder gesungen und Geschichten erzählt werden. Ein besonderer Tag für die kleinen Gäste, für die der Alltag alles andere als unbeschwert ist, Hunger sie immer begleitet.

Zum Abschluss des Tages sollen alle Familien ein Paket mit Nahrungsmittel und kleinen Geschenken für die Kinder erhalten. So der Plan!

Die Jugendlichen der evangelischen Kirchengemeinde haben eine Liste von 27 Familien erhalten, mit Namen und Alter der jeweiligen Kinder. Kinder, die sicherlich noch nie ein kleines Weihnachtsgeschenk erhalten haben!! Menschen, die auch ihr Leben als Glück empfinden können zum Gelingen dieses Tages beitragen. Lebensmittelspenden und/oder kleine Geschenke für die ca. 100 Kinder werden bis zum 22.November erbeten.

Die Listen mit den geladenen Familien liegen im Evangelischen Gemeindebüro in der Wehdenstr.14 oder im Evangelischen Kindergarten aus. Kinder und Familien die keine Beachtung bei den Spendern finden, werden durch die Ev.Jugend bedacht werden. Dafür werden auch Geldspenden gerne verwandt werden: Konto-Inh.: Kirchenkreis Plön-Segeberg, IBAN: DE40 5206 0410 0106 4446 60, BIC: GENODEF1EK1, Verwendung: Projekt Rumänien.

Das Kinderheim selber hat auch Dank der großen Spendenbereitschaft der Schleswig Holsteiner Bürger und der Arbeit der Evangelischen Jugend das Haushaltsjahr 2017 weitgehend bestehen können. Für 2018 stehen bedeutende Veränderungen an. Ein Umzug in eine kleine Ortschaft in den Bergen Transsilvaniens, eine Begrenzung der Heimbelegung auf 25 Kinder und der Wunsch der zunehmenden Selbstversorgung durch Gartenbau sollen nach Verkauf eines Teiles des Hauses in Alba Iulia umgesetzt werden. Dadurch könnten die hohen Versorgungskosten der letzten Jahre verringert werden, da das Leben auf dem Lande Rumäniens wesentlich günstiger ist. Diese einschneidende Veränderungen wären ein Rückschritt und eine bedauerliche Reduzierung der in Rumänien benötigten Arbeit mit verstoßenen und misshandelten Kinder. Der Bedarf an liebevoller und menschenwürdiger Unterbringung dieser Kinder ist weitaus höher versichert Sybille Hüttemann. Kaum ein Tag vergeht, an dem keine Anfrage vom Kinderschutzbund oder den Jugendämter aus der Umgebung vergeht. Auch das Problem der sog. 'Eurokinder' nimmt weiter zu. Meist kleine Kinder mit Behinderungen werden von ihren Eltern einfach zurückgelassen wenn diese Rumänien verlassen um irgendwo in Europa ein neues Leben zu beginnen. Die zuständigen Behörden haben längst resigniert.

Durch den Einbruch der Spendenbereitschaft, die stetige Zunahme der Lebens-haltungskosten und damit verbundenen hohen Schulden zwingen Sybille Hüttemann zu dieser Entwicklung. Das Kinderheim "Stern der Hoffnung", das im Jahr 2001 noch zwischen 65 bis zu 80 Kinder ab einem halben Jahr aufnehmen konnte, sich ausschließlich aus Spendengeldern finanziert, kann dieses heute nicht mehr für 21 Kinder sicher stellen. Diese Entwicklung, der ständige Existenzdruck verlangt neue Wege zu beschreiten. Alles hat vor 21 Jahren mit einer öffentlichen Speisung für hungernde Straßenkinder in Bukarest begonnen. Howard Bleck kann sich noch gut an die Massen an verwahrloster, kranker und misshandelter Kleinkinder erinnern, die sich in den Großstädten aufhielten und sich um die Küchenzelte versammelten.

Die Probleme haben sich gewandelt. Trotz hoher Investitionen in die Infrastruktur des Landes und der positiven Entwicklung Rumäniens als Urlaubsland, gibt es zunehmend Slumbildung und ein Leben tausender unterhalb des Existenzminimums.

150 dieser Menschenkinder aus EINEM Dorf möchten wir mit diesem Festtag erreichen. Ein Tag, der neue Hoffnung und Zuversicht auf ein menschenwürdiges Leben geben kann. So klein dieses Zeichen vielen erscheinen kann, ist es jedoch eines, der Zuwendung und tätigen Liebe. Und daher so Bedeutend! Für die Kinder und dem Spender!

Für Fragen steht Diakon Howard Bleck gerne unter der

Telefonnummer 015226719697, Howardbleck@yahoo.de oder direkt im Gemeindebüro: Wehdenstr.14, 24321 Lütjenburg zur Verfügung.

Weihnachten kommtschneller als man denkt...

Mach mit! Gemeinsam durch den Advent.

Der "Lebendige Adventskalender 2017" wartet darauf, gefüllt zu werden. Wer aus Lütjenburg und Umgebung hat Lust und Freude mitzumachen?

Pastorin Kaatharina Lohse (Tel.: 04381/4973) und Maria Strehlow (Tel.: 04381/7300) freuen sich sehr, wenn Sie bei sich zu Hause symbolisch ein Adventstürchen für Ihre Nachbarn, Verwandten, Freunde und Bekannten öffnen mögen und ihnen Ihren Wunschtermin durchgeben mögen. Beide Damen stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Kreisverwaltung erlässt Verordnung zur einstweiligen Sicherstellung von zu schützenden Teilen von Natur und Landschaft im Bereich "Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und Umgebung"

Entwicklungsmöglichkeiten ändern sich nicht wesentlich

Die Plöner Kreisverwaltung hat wie beabsichtigt im südöstlichen Teil des Amtes Lütjenburg das Gebiet "Bungsbergvorland mit Högsdorfer Hügelland und Umgebung" per Verordnung als geplantes Landschaftsschutzgebiet einstweilig sichergestellt. Aufgrund von Anfragen aus der Bevölkerung weist die Kreisverwaltung nun darauf hin, dass sich dadurch die Entwicklungsmöglichkeiten in dem von der Verordnung umfassten Gebiet jedoch nicht wesentlich ändern.

Die größeren im Zusammenhang bebauten Ortslagen samt umgebenden Entwicklungsflächen werden von der Verordnung nicht erfasst. Das heißt, dass das Bauen in den durch Flächennutzungs- und Bebauungsplänen überplanten Bereichen sowie in ausreichenden Freihalteflächen für eine zukünftige bauliche Entwicklung der Gemeinden durch die Sicherstellungsverordnung nicht beeinträchtigt wird.

Für die Außenbereichsflächen – die den wesentlichen Teil des sichergestellten Gebietes ausmachen - galt ohnehin bereits schon, dass Vorhaben nur unter ganz bestimmten baurechtlichen Voraussetzungen zulässig sind und in einer Flächen sparenden, die Bodenversiegelung auf das notwendige Maß begrenzenden und den Außenbereich schonenden Weise auszuführen sind.

Auch die jetzt erlassene Sicherstellungsverordnung sieht für baurechtlich privilegierte Anlagen im Außenbereich Ausnahmemöglichkeiten vor, sofern Schutzzweck und -gegenstand nicht beeinträchtigt werden und eine bauplanungsrechtliche Zulässigkeit festgestellt wird.  Großvorhaben wie z. B. Windräder, Hochspannungsmasten und Kiesabbau, die einen massiven Eingriff in Natur und Landschaftsbild bedeuten würden, werden über die Sicherstellungsverordnung allerdings ausgeschlossen.

Die betroffenen Gemeinden im Bereich des Amtes Lütjenburg sind von der Kreisverwaltung bereits vorab über die geplante Verordnung zur Sicherstellung als Landschaftsschutzgebiet umfassend informiert worden und haben im Rahmen ihrer Gemeindevertretersitzungen ein Meinungsbild abgegeben.

Eine umfassende Beteiligung und Anhörung der Gemeinden wird dann innerhalb der nächsten zwei Jahre im Rahmen des förmlichen Verfahrens zur Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes erfolgen. In diesem Verfahren können dann Bedenken und Anregungen geäußert werden.

Hintergrund:

Für das betreffende Gebiet ist ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft erforderlich. Es handelt sich hier um das Gebiet mit den höchsten topographischen Erhebungen im Kreisgebiet und einer hohen ökologischen Bedeutung. Das einzigartige Landschaftsbild ist aufgrund der Vielfalt, Eigenart und Schönheit der Landschaft, der besonderen kulturhistorischen Bedeutung und seiner Erholungseignung außerordentlich schutzwürdig.  Insbesondere sind hier die Grund- und Endmoränenlandschaft zu nennen, die teilweise als ringförmige Moränenwälle den Bungsbergbereich umschließen und äußerst schützenswerte geologische und geomorphologische Objekte von landesweiter Bedeutung sind. Sie ergeben neben den kulturhistorischen Anlagen in diesem Teil des Kreises Plön ein einzigartiges Landschaftsbild.

Das gesamte Gebiet ist bereits seit 1984 immer wieder im Landschaftsrahmenplan des Landes Schleswig-Holstein als geplantes Landschaftsschutzgebiet benannt worden. Seit längerem liefen daher in der unteren Naturschutzbehörde der Plöner Kreisverwaltung schon Vorbereitungen für eine Ausweisung dieses Gebietes als Landschaftsschutzgebiet. Das dazu erforderliche umfangreiche Verfahren mit einer Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, öffentlicher Auslegung und einer Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen mit den Belangen des Naturschutzes ist allerdings sehr zeitaufwändig.

Aufgrund des derzeit laufenden Verfahrens der Landesplanung zur Neuaufstellung des Teilregionalplans Windkraft für den Planungsraum II, zu dem auch der Kreis Plön gehört, wären der Schutzgegenstand und Schutzzweck des geplanten Landschaftsschutzgebietes durch die Errichtung von Windparks in diesem Bereich gefährdet.

Die jetzt erlassene Sicherstellungsverordnung verbietet für zwei Jahre alle Handlungen, die den Schutzzweck des Gebietes gefährden - ähnlich einer baurechtlichen Veränderungssperre. Innerhalb dieser zwei Jahre wird dann das umfangreiche förmliche Verfahren zur Unterschutzstellung als Landschaftsschutzgebiet eingeleitet werden.

Die vollständige Verordnung ist auf der Homepage des Kreises in der Rubrik Bekanntmachungen veröffentlicht.

Eisvergnügen ab 16. November 2017 bis 14. Januar 2018

Eisvergnügen auf dem Lütjenburger Marktplatz

Mitten auf dem Lütjenburger Marktplatz heißt es bis zum 14ten Januar 2018 „Schlittern was das Zeug hält!“ Bürgermeister Dirk Sohn und die Firma Georgs Festival Catering aus Neustadt laden Klein und Groß auf die 15 x 30 Meter große, winterlich geschmückte überdachte Eisbahn ein.

Wer möchte, kann gut vor Wind und Wetter geschützt entspannt dahingleiten, sich im sportlichen Wettkampf messen und/oder einfach nur von der Bande aus zuschauen. Geboten werden wieder spannende Eishockey- und Eisstockmatches und natürlich die beliebten Eisdiscos. Mitbringen muss man nichts, denn im Verleih gibt es jede Menge Schlittschuhe, Helme, Eisstöcke uvm.

Süßes, Herzhaftes, Anregendes und Durstlöschendes hält die Gastronomie neben der Bahn bzw. im gemütlich warmen, 250 qm großen rustikalen Almhüttenzelt bereit.

Von Montag bis Freitag von 9.00 bis 13.30 Uhr können Schulen und Kindergärten die Bahn für sich nutzen. Für andere Eisläufer ist die Fläche tgl. ab 13.30 bis 19.00 Uhr freigegeben. Ab 19.00 Uhr haben Vereine, Verbände, Firmen, Privatpersonen usw. die Möglichkeit, zum Eishockey, Eisstockschießen, für Weihnachtsfeiern oder andere Festlichkeiten zu reservieren direkt vor Ort oder gerne auch per Mail unter eisbahn-luetjenburg@gmx.de

"WäscheleinenAktion" zum internationalen Tag „Gewalt gegen Frauen“ – 20. bis 30. November

- Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen (Isaak Asimov)
- Was man mit Gewalt gewinnt, kann man nur mit Gewalt behalten. (Mahatma Gandhi)
- Wo die Liebe beginnt, hört die Gewalt auf. Liebe siegt über alles. (Leonardo da Vinci)

„Auch in unserem beschaulichen Lütjenburg findet Gewalt gegen Frauen statt und es gibt noch immer viel zu viele Frauen, die sich das gefallen lassen, sich keine Hilfe holen, weil sie Angst haben oder weil sie nicht wissen, wohin sie sich wenden können. Ich möchte mit einer „Wäscheleinen-Aktion“ auf dieses Thema aufmerksam machen. Dazu spanne ich im Eingangsbereich des Amtes Lütjenburg eine Wäscheleine mit Zetteln auf. Hier liest man Zitaten von bekannten Persönlichkeiten und Fakten zu dem Thema Gewalt gegen Frauen. Diese Zettel dürfen dann von Besuchern des Amtes mitgenommen werden, da sich auch der Hinweis sowohl auf meine Kontaktdaten, als auch auf die Hilfetelefonnummer befindet. Die Wäscheleine werde ich am Montag, den 20. November aufhängen und am Donnerstag, den 30. November wieder abnehmen.“

Der 25. November ist der Tag gegen Gewalt gegen Frauen
Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Ob Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, Stalking, Prügel, Demütigung, Beleidigung, soziale Kontrolle, Menschenhandel und Gewalt im Rahmen von Prostitution oder Genitalverstümmelung. Sie beginnt mit der alltäglichen Anmache, mit frauenfeindlicher Sprache, Witzen und Beschimpfungen. Auch wo Frauen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden, wenn sie bestimmte Orte, Wege oder Situationen meiden müssen, um Belästigungen oder Bedrohungen zu entgehen, handelt es sich um eine Form von Gewalt.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr beraten. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

Zur Unterstützung können Sie sich aber auch an Ihre Gleichstellungsbeauftragte vor Ort wende: Amt Lütjenburg, Julia Plöger, Neverstorfer Straße 7, Zimmer 1.12, Tel.04381-900638.

Gewaltbetroffenheit von Frauen
Für Deutschland gibt es seit 2004 eine repräsentative Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema Gewalt gegen Frauen mit folgenden Ergebnissen:

  • 40% der Frauen in Deutschland haben seit ihrem 16. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt.
  • 25% der in Deutschland lebenden Frauen haben Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt (häusliche Gewalt).
  • 13% der in Deutschland lebenden Frauen haben seit dem 16. Lebensjahr strafrechtlich relevante Formen sexueller Gewalt erlebt.
  • 42% der in Deutschland lebenden Frauen haben psychische Gewalt erlebt, z.B. Einschüchterung, Verleumdungen, Drohungen, Psychoterror.
  • Gewalt gegen Frauen wird überwiegend durch Partner oder Expartner und im häuslichen Bereich verübt.
  • Frauen in Trennungs- oder Scheidungssituationen sind besonders gefährdet, Opfer von Gewalt durch den (Ex)Partner zu werden.
  • Mehr als die Hälfte der von körperlicher Gewalt betroffenen Frauen hat körperliche Verletzungen aus Übergriffen davongetragen, von diesen hat ein Drittel deshalb medizinische Hilfe in Anspruch genommen.
  • Je nach Gewaltform haben 56% bis 80% der Betroffenen psychische Folgebeschwerden davongetragen (Schlafstörungen, Depressionen, erhöhte Ängste etc.). Besonders hoch war der Anteil bei psychischer und bei sexueller Gewalt.
  • Gewalt markiert im Leben der Frauen oft einen Bruch mit den gewohnten Beziehungs- und Lebensbezügen, auch wenn der Täter nicht der Partner ist (z.B. Trennung, Wohnungswechsel, Kündigung des Arbeitsplatzes).
  • 37% der von körperlicher und 47% der von sexueller Gewalt Betroffenen haben mit niemandem darüber gesprochen. Die Anteile sind noch höher, wenn der Täter der aktuelle oder frühere Beziehungspartner ist.

Ihre Gleichstellungsbeauftragte Julia Plöger

Notruf 112 – Das ist zu tun beim Eisunfall!

DLRG Lütjenburg und Nivea erklären im Kindergarten Darry spielerisch die Eisregeln

 "Hilfe, Hilfe", ruft die Erzieherin, die sich auf einen zugefrorenen Teich gewagt hat. Auf einmal knackt das Eis unter ihr und sie bekommt Angst. Sie legt sich flach auf das Eis, aber was ist nun weiter zu tun?

Glücklicherweise ist dieser „Notfall" nur ein Bewegungsspiel im Rahmen eines Eisregel-Trainings der DLRG-Kindergartenteamer aus Lütjenburg. Aber daraus kann schnell bitterer Ernst werden, denn Eisflächen üben eine magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Sie können die Tragfähigkeit des Eises und die drohende Gefahr nicht richtig einschätzen.

"Die wichtigste Regel für Kinder lautet, niemals ohne einen Erwachsenen auf das Eis gehen", erklärt Meike von der DLRG Lütjenburg. Denn diese können besser einschätzen, ob das Eis schon trägt. "Und wenn man allein ist, kann einem niemand helfen, wenn man einbricht", fügt eines der Kinder hinzu. Wie leicht es ist, einzubrechen, lernen die Kinder kennen, als sie auf verschieden dicke Styroporplatten treten dürfen. Sie lernen auch, dass sie nicht auf die Eisfläche gehen sollen, um anderen zu helfen. Besser ist es, Hilfe zu holen und Erwachsene anzusprechen.

Übrigens: "Ein paar Tage Kälte" reichen nicht aus, um eine Eisfläche zu betreten. Die Kinder vom Kindergarten Darry wissen das jetzt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.luetjenburg.dlrg.de/kindergartenteamer.

Zweite Chance auf zukunftssichere Netzanbindung genutzt

Highspeed-Internet für vier weitere Gemeinden im Kreis Plön

Sieg in der Verlängerung: Die Gemeinden Selent, Högsdorf, Klamp und Schwartbuck sichern sich den Anschluss an das kommunale Breitbandnetz. Der Zweckverband hatte zuvor in zusätzlichen Informations- und Beratungsveranstaltungen für das Zukunftsprojekt geworben.

Volker Schütte-Felsche, Vorsteher des Zweckverbands, kommentiert: „Wir haben gemeinsam mit unserem Partner pepcom und den betroffenen Gemeinden entschieden, die Vorvermarktungsfrist in einigen Gemeinden zu verlängern, wenn sich ein positiver Trend abzeichnet. In dieser Zeit arbeiten wir intensiv mit Bürgermeistern, Gemeindevertretern und Multiplikatoren, um die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Ausbau zu schaffen. In Högsdorf, Klamp, Schwartbuck und in Selent – aufgrund seiner Größe und des vorhandenen Ausbauniveaus ein besonders schwieriges Pflaster – ist uns das gelungen und wir haben bereits die Feinplanung beauftragt.“

In drei weiteren Gemeinden – Schlesen, Blekendorf und Behrensdorf – dauert die verlängerte Vermarktungsphase noch an, wobei in Blekendorf und Behrensdorf noch weitere Bürgersprechstunden stattfinden werden.

„Ich appelliere an die Bürger dieser Gemeinden, die letzte Chance zu nutzen und sich nicht abhängen zu lassen. Geben Sie sich nicht mit den dort angebotenen Übertragungsleistungen zufrieden. Sie sind heute vielleicht ausreichend aber schon in wenigen Jahren nicht mehr. Gebiete, die jetzt den Anschluss verpassen, werden dann bald zu weißen Flecken auf der Landkarte. Eine spätere, einzelne Erschließung mit Glasfaser bis ins Haus wird für kein Unternehmen wirtschaftlich darstellbar sein“, mahnt Schütte-Felsche.

Mit zwei Informationsveranstaltungen in der Gemeinde Bösdorf endete Anfang Oktober der aktive Teil der Vorvermarktung im Zweckverbandsgebiet. Bis zum Ende der Vorvermarktungsfrist können sich Interessenten in lokalen Bürgersprechstunden beraten lassen.

„Lehmkuhlen, Lebrade und Mucheln sind sehr gut in die Vermarktung gestartet. Auch Rathjensdorf entwickelt sich nach Plan. In Grebin und Bösdorf liegt noch Arbeit vor uns. Hier gilt es vor allem die Bürger zu überzeugen, die seit kurzem auf Vectoring-Angebote zurückgreifen. Wer sich jedoch informiert sieht schnell, dass Kupfer keine dauerhafte Lösung ist. Nur Glasfaser kann dem zukünftigen Bedarf standhalten“, so Schütte-Felsche weiter.

Im ersten Teilabschnitt wird unterdessen weiter ausgebaut: Nach dem ersten Spatenstich Ende Juni arbeiten mehrere Tiefbauunternehmen parallel in den Gemeinden Großbarkau, Ascheberg, Barmissen und Kirchbarkau. Alleine für den ersten Abschnitt werden dabei rund 200 Kilometer Tiefbau geleistet und 500 Kilometer Glasfaser verlegt. Hierfür kommen unterschiedliche Verlegetechniken, zum Beispiel die Hochdruck-Spülbohrung und der Kabel-Pflug, zum Einsatz. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten werden dabei von regional ansässigen Firmen durchgeführt. „Nach derzeitigem Planungsstand werden wir voraussichtlich bereits zum Ende dieses Jahres die ersten Glasfaseranschlüsse live schalten“, erläutert Rüdiger Schmidt, Geschäftsführer von pepcom, einem Unternehmen der Tele Columbus AG.  Der Baubeginn für den 2. Bauabschnitt (Rastorf, Martensrade Lammershagen, Selent) ist – witterungsabhängig - zum Jahresbeginn 2018 vorgesehen und im Frühjahr  2018  soll der Ausbau im 3. Bauabschnitt starten. An der Fertigstellung aller Baumaßnahmen noch in 2019 gibt es aus heutiger Sicht keine Zweifel.

Ausführliche Informationen über die Möglichkeiten im kommunalen Glasfasernetz sind unter www.glasfaser-im-kreis-ploen.de veröffentlicht.

Tele Columbus AG
Die Tele Columbus Gruppe ist mit rund 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten der drittgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Die Marke PΫUR der Unternehmensgruppe steht für Einfachheit, Leistung und Menschlichkeit bei TV- und Telekommunikationsangeboten. Über das leistungsstarke Breitbandkabel liefert PΫUR superschnelle Internetzugänge einschließlich Telefonanschluss sowie mehr als 250 TV-Programme auf einer digitalen Entertainmentplattform, die klassisches Fernsehen mit Videounterhaltung auf Abruf vereint. Den Partnern der Wohnungswirtschaft bietet PΫUR flexible Kooperationsmodelle und moderne Mehrwertdienste wie Telemetrie und Mieterportale. Als Full-Service-Partner für Kommunen und regionale Versorger treibt die Tele Columbus Gruppe den glasfaserbasierten Breitbandausbau in Deutschland voran. Im Geschäftskundenbereich werden Carrierdienste und Unternehmenslösungen auf Basis eigener Glasfasernetze erbracht. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin sowie Niederlassungen in Hamburg, Leipzig, Ratingen und Unterföhring ist seit Januar 2015 am regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und seit Juni 2015 im S-DAX gelistet.

Über den Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön
Im Jahr 2008 haben sich die Initiatoren des Zweckverbands Breitbandversorgung im Kreis Plön die Frage gestellt, was passieren muss, damit die Bewohner ländlicher Räume in puncto Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit nicht abgehängt werden. Mit der Errichtung eines kommunalen Glasfasernetzes wurde ein fortschrittliches Konzept entwickelt, dem bis zur Gründung im Jahr 2014 insgesamt 46 Zweckverbandsgemeinden gefolgt sind. Die Gemeinden des Kreises Plön werden mit der Fertigstellung des Netzes im Jahr 2019 bei der wichtigen Versorgung mit breitbandigem Internet eine der fortschrittlichsten Regionen Deutschlands bilden.

Zum Straßenausbau und zur Beitragserhebung in Nienthal

Pressemitteilung der Stadt Lütjenburg

Das Land Schleswig-Holstein verpflichtet seine Kommunen per Gesetz, für die Erneuerung und den Ausbau von Gemeindestraßen Beiträge aufgrund einer städtischen Straßenausbaubeitragssatzung von den Eigentümern der anliegenden Grundstücke zu erheben. So wurden auch alle fünf Anlieger der Straße Nienthal zu Straßenausbaubeiträgen herangezogen. Hierbei wurde auch die Stadt belastet, die selbst Eigentümerin von Grundstücken an der Straße Nienthal ist. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht hat die Rechtmäßigkeit der Beitragserhebung für die Straße Nienthal bestätigt (mit Ausnahme weniger einzelner Kostenpositionen).

Die Stadt Lütjenburg hat den Ausbau sowie die Art und Weise des Ausbaus mit den Anliegern in einer Besprechung im Jahr 2011 erörtert. Zuvor war die Straße in einem sehr schlechten Zustand, der auch von Anliegern kritisiert worden war. Die Straße war abgängig und durch den schlechten Unterbau nicht mehr sanierungsfähig. Dies führte zu Beschlüssen des Bauausschusses und der Stadtvertretung im Jahr 2011, die Straße zu erneuern und auszubauen.

Die gewählte Art und Weise des Ausbaus mit einer Breite von 5,20 m zuzüglich einer einseitigen Bankette entspricht in angemessenem Umfang den Bedürfnissen der Anlieger (Ferienwohnungen, vermietete Wohnhäuser, Halle mit Bootseigner, Turmhügelburg, Kindergarten, Eiszeitmuseum) sowie der Allgemeinheit. In die Abwägung, die zu der gewählten Ausbauvariante führte, hat die Stadt auch die Erfordernisse einbezogen, die für Fördermittel nach der Richtlinie für den ländlichen Wegebau (RLW 99) zu beachten waren. Mit dem Ausbauprogramm war deshalb sicherzustellen, dass mindestens ein Begegnungsverkehr zwischen Personenkraftwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen sichergestellt ist. Der Ausbau mit der geringeren, ursprünglichen Fahrbahnbreite, hätte den heute anerkannten Regeln der Technik und der Straßenbaurichtlinien nicht mehr entsprochen. 

Die Ausbaukosten werden (nach Abzug eines Gemeindeanteils) entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auf die anliegenden Grundstücke im Verhältnis ihrer Größe zueinander verteilt. Dabei werden landwirtschaftliche Flächen mit dem Faktor 0,05 gewichtet, Wohngrundstücke mit dem Faktor 1,0 und Gewerbeflächen mit 1,5. Die aus den Medien bekannte hohe Beitragssumme zulasten eines Landwirts folgt aus der Größe der in seinem Eigentum stehenden Flächen die zu einem Zwanzigstel (Faktor 0,05) berücksichtigt wurden, soweit sie landwirtschaftlich genutzt sind, während die zu Wohnzwecken genutzten Grundstücksflächen mit dem Faktor 1,0 in die Beitragsverteilung eingegangen sind. Dieser Maßstab wurde auf alle Anlieger gleichermaßen angewandt. 

In Fällen, in denen Straßenausbaubeiträge unzumutbar sind, können sie auf Antrag gestundet oder erlassen werden. Begehrt ein Abgabenschuldner den Erlass von Abgaben aus persönlichen Gründen, muss er seine wirtschaftlichen Verhältnisse gegenüber der abgabenerhebenden Körperschaft offen legen. Die Angaben unterliegen dem Steuergeheimnis.

Die politischen Fraktionen der Stadtvertretung von CDU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben sich dieser Stellungnahme angeschlossen.

Mit freundlichen Grüßen - Dirk Sohn - Bürgermeister

Copyright © inpunctowerbung
Das Wetter in Lütjenburg